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Mountainbiker auf einem Trail über Lenzerheide mit Bündner Bergpanorama im Hintergrund

MTB-Region

Mountainbike in Graubünden

Überblick

Graubünden für Biker

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und für viele der Mittelpunkt des alpinen Mountainbikings. Kein anderes Fleckchen packt so viele Höhenmeter, Bahnen und gebaute Trails auf eine Karte. Der Charakter ist klar: viel Flow, saubere Anlieger, Sprünge in jeder Dosierung – und trotzdem echte alpine Kulisse mit Dreitausendern statt Waldweg-Idylle. Wer Bikeparks und Trailnetze mag, ist hier richtig.

Das Zentrum ist die Bike Kingdom Lenzerheide – Austragungsort des Downhill-Weltcups und ein riesiges Trailnetz von der einsteigerfreundlichen FLOWline bis zur brutalen World-Cup-STRAIGHTline. Rundherum reihen sich Größen wie Flims Laax mit dem legendären Runca Trail und Davos Klosters. Dazu Chur als Bahn-Drehscheibe mit eigenem Hausberg-Park. Freerider, Enduristen und Familien finden hier alle ihr Terrain – oft am selben Berg.

Das Praktische: Viele Destinationen hängen im selben Kartenverbund, die Anreise per Bahn ist unschweizerisch entspannt, und die Höhenlage hält die Trails auch im Hochsommer fahrbar. Graubünden ist kein Geheimtipp mehr – aber es liefert konstant ab, egal ob du zum ersten Mal einen Flowtrail probierst oder eine Weltcup-Linie unter die Stollen nehmen willst.

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Mai–OktHauptsaison
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Reiseplanung

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Anreise: Chur ist der Knoten – Hauptbahnhof der Rhätischen Bahn und PostAuto, von dort per Bahn/Bus weiter nach Lenzerheide, Flims Laax, Davos oder St. Moritz. Mit dem Auto über die A13 (San Bernardino). Viele Orte sind autofrei gut erreichbar, die Bergbahnen nehmen Bikes mit.

Beste Zeit: Grob Ende Mai bis Mitte Oktober, je nach Bahnbetrieb und Höhenlage. Hochsommer ist wegen der Höhe angenehm, im Frühherbst sind die Trails oft am besten in Schuss. Vorher Betriebszeiten der jeweiligen Bergbahn prüfen.

Bett & Shop: Lenzerheide, Laax, Davos und Chur haben dichte Infrastruktur mit Verleih, Werkstatt und Bikehotels. Für mehrere Parks lohnt ein Verbund-Ticket (z. B. Gravity- bzw. TopCard-Angebote) – Details bei den Bergbahnen checken.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wo Mountainbiken in Graubünden für Anfänger?

Am einfachsten steigst du in Lenzerheide auf der FLOWline ein oder auf den blauen Trails am Alpenbikepark Chur und in Davos Klosters. Diese sind flach angelegt, gut beschildert und ohne fiese Überraschungen. Ein Pumptrack wie in Chur oder Davos ist zum Grundlagen-Üben ideal.

Welche sind die besten Bikeparks in Graubünden?

Die Bike Kingdom Lenzerheide ist die Nummer eins – Weltcup-Downhill plus riesiges Trailnetz. Dazu Flims Laax mit dem Runca Trail, Davos Klosters, der Alpenbikepark Chur und St. Moritz Corviglia. Zusammen ergibt das eine der dichtesten Park-Landschaften der Alpen.

Kann ich die Weltcup-Strecke in Lenzerheide selbst fahren?

Ja. Die World-Cup-STRAIGHTline in der Bike Kingdom ist Teil des öffentlichen Trailnetzes und lässt sich mit der Bahn abfahren – steil, schnell und mit dem berühmten Sprung in die Zielarena. Sie ist aber echtes Schwarz-Niveau, also nichts für den ersten Parktag.

Wie komme ich ohne Auto nach Graubünden zum Biken?

Sehr gut. Chur ist der Bahnknoten der Rhätischen Bahn; von dort bringen dich Züge und PostAutos direkt nach Lenzerheide, Flims Laax, Davos oder St. Moritz. Die Bergbahnen nehmen Bikes mit, viele Orte sind bewusst autofrei erschlossen.

Wann hat die Bikesaison in Graubünden geöffnet?

Grob von Ende Mai bis Mitte Oktober, je nach Höhenlage und Bergbahn-Betrieb. In der Höhe bleibt es auch im Hochsommer angenehm. Weil jede Destination eigene Betriebszeiten hat, lohnt vor der Anreise ein Blick auf die Seite der jeweiligen Bergbahn.

Lohnt sich ein Verbund-Ticket für mehrere Bikeparks?

Wenn du mehrere Parks fahren willst, meist ja. Destinationen wie Lenzerheide, Flims Laax und Davos Klosters hängen in gemeinsamen Kartenangeboten, sodass ein Pass mehrere Bahnen abdeckt. Die genauen Konditionen ändern sich pro Saison – am besten direkt bei den Bergbahnen prüfen.

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