Wie Bewertungen auf Lemoyn funktionieren
Stand: Juli 2026
Lemoyn zeigt Bewertungen, Eindrücke und Zustandsmeldungen aus der Community an. Wir stellen nicht sicher, dass diese ausschließlich von Personen stammen, die den Spot tatsächlich besucht haben. Eine Besuchs- oder Kaufverifikation findet nicht statt.
Was wir tun
- Spot-Bewertungen (Sterne mit Text): Zum Abgeben ist ein Konto nötig. Zusätzlich bestätigst du deine Bewertung per E-Mail, bevor sie öffentlich erscheint und in den Durchschnitt einfließt. Unbestätigte Bewertungen bleiben unsichtbar.
- Trail-Bewertungen und Charakter-Eindrücke: Erfordern ebenfalls ein Konto, werden aber ohne gesonderte E-Mail-Bestätigung veröffentlicht. Charakter-Eindrücke werden über mehrere Meldungen zusammengefasst dargestellt.
- Zustandsmeldungen (z. B. „nass“, „matschig“, „offen“): Können auch ohne Konto abgegeben werden. Sie sind eine Momentaufnahme der Community, keine geprüfte Tatsache, und verfallen zeitlich (die letzten rund 72 Stunden werden am stärksten gewichtet). Eine Ausnahme bilden Meldungen über Schäden, die nicht von allein vergehen: „Bremswellen“ und „kaputte Absprünge“ bleiben stehen, bis jemand „frisch geshaped“ meldet. Sie verschwinden durch eine Schaufel, nicht durch Zeitablauf – und eine Meldung, die nach drei Tagen still verfällt, würde eine Instandsetzung behaupten, die nie stattgefunden hat.
- Allgemein: Es gibt keine bezahlten Bewertungen und keine Kopplung von Prämien an Bewertungen. Jede Bewertung lässt sich über „Melden“ direkt an uns melden. Bewertungen, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen, entfernen wir; unser Team moderiert nachträglich.
Wie wir das Wetter berechnen
Auf vielen Spots steht ein Zustand, den niemand gemeldet hat – er ist mit „errechnet“ gekennzeichnet. Wir zeigen dort keinen Wetterbericht, sondern das, was das Wetter der letzten Wochen mit dem Boden gemacht hat. Das ist eine andere Frage: Ob es heute regnet, sagt jede Wetter-App. Ob der Trail deshalb matschig ist, hängt davon ab, wie nass er vorher schon war.
Der Boden als Eimer
Für jeden Spot führen wir einen Wasserspeicher mit. Niederschlag füllt ihn, Sonne, Wärme und Wind leeren ihn wieder. Dieser Füllstand ist das Gedächtnis der Rechnung, und daran hängt der entscheidende Unterschied: Regen jeden dritten Tag hält den Speicher dauerhaft hoch, weil er nie ganz abtrocknet. Eine Stunde Regen nach zwei trockenen Wochen trifft einen leeren Speicher und ist über Nacht weg. Gleiches Wetter heute, gegenteiliger Trail – ohne dass wir dafür eine Sonderregel brauchen.
Warum jeder Spot anders trocknet
Wie schnell sich der Speicher leert, ist von Ort zu Ort verschieden. Lehmiger Waldboden im Nordhang hält Wasser tagelang, sandiger Untergrund an der Südseite ist nach einem Nachmittag wieder fahrbar. In die Rechnung gehen deshalb die Bodenart, die Höhenlage und die Ausrichtung des Hangs ein – dieselbe Regenmenge führt an zwei Spots zu zwei verschiedenen Ergebnissen. Wo wir die Bodenart je Strecke kennen, rechnen wir je Strecke; sonst für den ganzen Spot.
Was am Ende dasteht
Aus dem Füllstand wird eines von fünf Wörtern: staubtrocken, trocken, griffig, nass, matschig. Die Reihe ist bewusst keine Notenskala – der beste Zustand liegt in der Mitte. „Griffig“ ist der Boden, der leicht feucht gebunden ist und den besten Grip gibt; staubtrocken ist fahrbar, aber rutschiger, als viele denken. Frost und Schnee rechnen wir getrennt und lassen sie im Winter vorgehen. Eine offizielle Sperre des Betreibers schlägt alles: Wo gesperrt ist, steht gesperrt, egal was der Boden macht.
Was eure Meldungen damit machen
Eine Meldung aus der Community schlägt die Rechnung immer – wer davorsteht, weiß es besser als jedes Modell. Sie wirkt zweifach: sofort, indem sie den heutigen Wert setzt, und langfristig, indem sie dem Spot beibringt, wie schnell er wirklich abtrocknet. Meldet ihr an einem Spot regelmäßig trockener, als wir rechnen, zieht die Rechnung dort nach. Deshalb steht an jedem gerechneten Wert die Einladung zu bestätigen – und deshalb unterscheiden wir in der Beschriftung streng zwischen „errechnet“ und „gemeldet“.
Wo die Rechnung an ihre Grenze kommt
Ein Gewitter trifft manchmal das Nachbartal und nicht diesen Trail. Wir kennen die Regenmenge in einem Raster, nicht an eurer Kurve. Deshalb steht bei den nassen Werten „wahrscheinlich nass“ und „wahrscheinlich matschig“, bei den trockenen nicht: „Seit zwei Wochen kein Niederschlag“ ist eine sichere Aussage, „vorgestern Starkregen“ eine unsichere. Und je länger ein Spot unbestätigt bleibt, desto blasser zeigen wir ihn an – bis er nur noch als „unbestätigt“ dasteht. Eine gerechnete Zahl ist eine gute Vermutung, keine Beobachtung, und soll auch nie wie eine aussehen.
Was keine Nutzerbewertung ist
Redaktionelle Angaben wie der offizielle Lift- oder Trail-Status durch Betreiber sowie externe Daten (z. B. Wetter) sind keine Bewertungen der Community. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Plattform-Inhalte gilt zusätzlich unser allgemeiner Community-Hinweis.
